Zystitis

Eine Blasenentzündung (Zystitis) kann durch eine bakterielle Infektion verursacht werden. Das Wort Zystitis stammt aus dem altgriechischen Wort «kýstis» = Blase und «-ĩtis» = Erkrankung. Wenn die Bakterien weiter in die Nieren aufsteigen, kann in seltenen Fällen aus einer Blasenentzündung eine Nierenbeckenentzündung entstehen. Meist handelt es sich um unkomplizierte Entzündungen, das heisst, es liegen keine zusätzliche infektbegünstigende Faktoren oder Erkrankungen vor (wie z.B. Stoffwechselerkrankungen, Immunsuppression, Nierenerkrankungen, anatomische Anomalitäten).

Symptome und Ursachen

Der Arzt kann die Diagnose einer Blasenentzündung einfach anhand der spezifischen Schmerzen (Symptome), die sie charakterisieren, oder durch die Entnahme einer Urinprobe stellen. Wenn Bakterien im Urin nachgewiesen werden, der Patient aber keine Symptome hat, wird keine Behandlung empfohlen, außer für Schwangere und andere Risikopersonen. Die Vorbeugung von Blasenentzündungen hängt von ihren Ursachen ab, daher ist es wichtig, sie zu kennen oder zu bestimmen. Bei wiederkehrenden Blasenentzündungen oder Niereninfektionen werden häufig Urinkulturen entnommen. Es kann auch eine gynäkologische Untersuchung, eine Zystoskopie oder ein Ultraschall durchgeführt werden.

Sollte ich meinen Arzt aufsuchen ?
Wann sollte ich meinen Arzt aufsuchen ?

Ergebnis

Wenn keine Symptome auftreten, ist es nicht empfehlenswert, deinen Arzt aufzusuchen.

Die Vorbeugung von Harnwegsinfektionen ist zu deinem Nutzen und Wohlbefinden. Du könntest vermeiden, wiederholte und unangenehme Harnwegsinfektionen zu haben! Es gibt Präventionsmassnahmen. Vergiss nicht, bei deinem Arzt nachzufragen. Nimm nur Medikamente ein, die dir dein Arzt zur Behandlung von Harnwegsinfektionen verschrieben hat Wenn du in Behandlung bist, brich die Behandlung nicht ab, auch wenn die Beschwerden und die Symptome verschwunden sind.

Ergebnis

Wenn sich das Symptom verschlimmert, andauert oder andere Symptome auftreten, wird Dir empfohlen dein Arzt zu konsultieren. Das Auftreten dieses Symptoms allein begründet noch nicht den Verdacht auf eine Harnwegsinfektion.

Die Vorbeugung von Harnwegsinfektionen ist zu deinem Nutzen und Wohlbefinden. Du könntest vermeiden, wiederholte und unangenehme Harnwegsinfektionen zu haben! Es gibt Präventionsmassnahmen. Vergiss nicht, bei deinem Arzt nachzufragen. Nimm nur Medikamente ein, die dir dein Arzt zur Behandlung von Harnwegsinfektionen verschrieben hat Wenn du in Behandlung bist, brich die Behandlung nicht ab, auch wenn die Beschwerden und die Symptome verschwunden sind.

Ergebnis

Die oben aufgeführten Symptome treten häufig bei Harnwegsinfektionen auf. Es ist empfohlen, dass du dein Arzt konsultierst.

Die Vorbeugung von Harnwegsinfektionen ist zu deinem Nutzen und Wohlbefinden. Du könntest vermeiden, wiederholte und unangenehme Harnwegsinfektionen zu haben! Es gibt Präventionsmassnahmen. Vergiss nicht, bei deinem Arzt nachzufragen. Nimm nur Medikamente ein, die dir dein Arzt zur Behandlung von Harnwegsinfektionen verschrieben hat. Wenn du in Behandlung bist, brich die Behandlung nicht ab, auch wenn die Beschwerden und die Symptome verschwunden sind.

Wusstest du, dass...

...nach der ersten Harnwegsinfektion tritt der Vorfall bei etwa 1/3 der Patienten erneut auf.

Blasenentzündungen besser verstehen

Zum Einstieg ein kleiner Anatomie-Kurs. Die Harnblase befindet sich hinter dem Schambein, etwa zehn Zentimeter unter dem Bauchnabel. In der Harnblase wird der von den Nieren produzierte Urin gesammelt, bevor er den Körper über die Harnröhre verlässt. Die Harnblase wird von einer speziellen Schleimhaut ausgekleidet, die bei einer Blasenentzündung entzündet ist. Dies kann zu Schmerzen führen und hat oftmals Einfluss auf die Häufigkeit des Wasserlassens, deshalb der häufige Harndrang bei einer Blasenentzündung. Die krankheitsverursachenden Bakterien bei der akuten unkomplizierten Zystitis sind hauptsächlich E. coli Bakterien (80%). Diese sind natürlicherweise im Darm und Stuhl zu finden. Die Bakterien können vom After in die Harnröhre und die Blase (und seltener in die Nieren) aufsteigen und eine Infektion auslösen.

Blasenentzündungen machen sich durch Brennen beim Wasserlösen, gehäuften Harndrang oder sogar Blut im Urin bemerkbar. Auf eine antibiotische Behandlung sprechen die Bakterien meist gut an und die Infekte heilen folgenlos aus.

40-50% der Frauen haben mindestens einmal im Leben eine Blasenentzündung. Und 25% der Frauen mit einer Blasenentzündung erleiden innerhalb von 6 Monaten einen Rückfall. Manche Frauen haben aber immer wieder Infekte: Man spricht von wiederholten Blasenentzündungen, wenn mindestens 2 akute Infektionen innerhalb von 6 Monaten oder mehr als 3 innerhalb eines Jahres auftreten. Dann sollte man nach möglichen Ursachen suchen und eine aktive Vorbeugung betreiben.

Die Harnblase befindet sich hinter dem Schambein
Der Urin wird durch die Harnröhre geleitet
Mythen und Fakten

Trinken hilft bei der Vorbeugung von Blasenentzündungen.

Hauptrisikofaktoren

Der grösste Hauptrisikofaktor ist aufgrund der obengenannten anatomischen Besonderheiten das weibliche Geschlecht. Auslöser für Infekte sind Intimverkehr und, bei Frauen nach den Wechseljahren, zusätzlich ein Hormonmangel.

Hauptrisikofaktoren

Risikogruppen

Die Blasenentzündung ist eine der häufigsten Infektionen und betrifft aus anatomischen Gründen vor allem Frauen. Bei den Frauen liegen Darmausgang und Harnröhrenöffnung nah beieinander – da können schnell ein paar E. coli Bakterien vom Darm zur Harnröhre gelangen. Auch die Kürze der Harnröhre, bei der Frau nur 2.5 bis 4 cm lang, begünstigt Blaseninfektionen.

Eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Blasenentzündungen spielt die verminderte Körperabwehr. Krankheitserregende Bakterien können nicht bekämpft werden. Kleine Trinkmengen und Reizzustände der Haut erhöhen das Infektrisiko zusätzlich. Urin- und Stuhlinkontinenz sind weitere Risikofaktoren. Nach den Wechseljahren ist der Hormonmangel und die damit verbundene Veränderung der Scheidenflora ein Hauptgrund für Infektionen.

Komplizierte Blasenentzündungen liegen dann vor, wenn zusätzliche Risikofaktoren oder Begleiterkrankungen vorliegen, die Infekte begünstigen. So können zum Beispiel Senkungszustände oder neurologische Erkrankungen mit unvollständiger Blasenentleerung zu Verbleib von Urin in der Blase führen, wo sich die Bakterien bei angenehmen 37°C vermehren können. Nierenerkrankungen, anatomische Anomalitäten, sowie bestimmte Stoffwechselerkrankungen (z.B. ein schlecht eingestellter Diabetes) begünstigen Blaseninfektionen ebenfalls. Auch Schwangere, Kinder und Männer zählen zu den besonderen Risikogruppen, da erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf, Folgeschäden oder Therapieversagen besteht.

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